Aktuelles
"Die Berlin-Fahrt muss man mitgemacht haben"

· ·

Junge Union Lüneburg zu Gast in Berlin

Auf Einladung seines CDU-Bundestagsabgeordneten, Eckhard Pols, besuchte der Kreisverband der Jungen Union (JU) Lüneburg vom 24. bis zum 26. Mai die Bundeshauptstadt. „In Berlin warteten auf uns eine ganze Reihe spannender Programmpunkte, die einem ‚normalen‘ Touristen nicht immer offenstehen“, erklärt der Kreisvorsitzende der JU, Steffen Gärtner.

Als Erstes besuchte die JU das letzte von den Hohenzollern unter Kaiser Wilhelm II. errichtete Schloss Cecilienhof, wo vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 der amerikanische Präsident Harry S. Truman, die britischen Premierminister Winston Churchill bzw. Clement Attlee und der sowjetische Staatschef Joseph Stalin zur Potsdamer Konferenz zusammenkamen. Die Potsdamer Konferenz ging als Symbol für das Ende des Zweiten Weltkrieges in die Geschichtsbücher ein und legte mit dem „Potsdamer Abkommen“ den Grundstein für eine Neuordnung Deutschlands, Europas und der Welt.

Noch am selben Tag erwarteten die Besucher aus Lüneburg ein interessantes Informationsgespräch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales über dessen Organisation und Politiken sowie eine Schiffsrundfahrt auf der Spree, die einen außergewöhnlichen Blick auf das Regierungsviertel erlaubte. Die Hoffnungen auf zwei weitere schöne Tage in Berlin waren damit geweckt.

Am Folgetag besichtigte der CDU-Nachwuchs das Herz der deutschen Demokratie: den Deutschen Bundestag. Direkt im Plenarsaal berichtete ein kundiger Referent des Deutschen Bundestages anschaulich über die Funktionsweise des Parlaments, bevor sich die JU in einem ausführlichen Gespräch mit Herrn Pols über die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten informierte. Als Andenken an die schöne Berlin-Fahrt gab es ein Gruppenfoto auf der Besucherebene des Deutschen Bundestages mit Herrn Pols, wo die JUler auch die riesige Glaskuppel des Reichstagsgebäudes bestaunten.

Noch höher hinaus ging es anschließend beim gemeinsamen Mittagessen im Fernsehturm am Alexanderplatz, wo die Besucher 203 Meter über dem Boden den einzigartigen Blick über die Bundeshauptstadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten genossen. Gleich danach fand eine Stadtrundfahrt mit dem Bus statt, deren Schwerpunkt auf dem Regierungsviertel lag. Abgerundet wurde das Tagesprogramm mit einem Besuch des Kanzleramtes, der atemberaubende Einblicke in die Schaltzentrale der Bundesregierung ermöglichte.

Am letzten Tag besuchte die JU die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, die im Zweiten Weltkrieg beinahe vollständig zerstört wurde, inzwischen aber durch die Errichtung eines neuen, ergänzenden Kirchengebäudes in ihrer Funktionsweise wiederhergestellt worden ist. Als Letztes standen noch ein Besuch der niedersächsischen Landesvertretung auf dem Programm und eine engagierte Führung durch das Stasi-Museum, die den Besuchern das von der SED verursachte bedrückende Leid in der DDR auf anschauliche Weise nahebrachte. In der Rückschau befindet Gärtner: „Die Berlin-Fahrt muss man mitgemacht haben. Anders kann ich es einfach nicht sagen“.

« Gärtner: „Der Mix macht’s“ „Kennzeichnungspflicht für Polizisten ist Vertrauensentzug“ »